Datenschutzerklärung

Gültig ab: 16.10.2026 · Fassung: 1.5

MousePlayer ("wir", "uns") schützt die Privatsphäre, Sicherheit und Integrität der Besucher und Nutzer von Websites, die das Aufzeichnungs- und Analyseskript von MousePlayer einbinden (der "Dienst"). Diese Datenschutzerklärung beschreibt, welche Daten erhoben werden, wie sie verarbeitet werden und mit welchen Maßnahmen die Privatsphäre geschützt wird. Soweit MousePlayer als Auftragsverarbeiter für einen Websitebetreiber tätig wird, gelten ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag und die technischen und organisatorischen Maßnahmen.

1. Die Einwilligung kommt zuerst

Vor der Einwilligung wird nichts aufgezeichnet. Auf einer Website mit MousePlayer vergibt das Skript keine Kennung, setzt kein Cookie, speichert nichts, baut keine Verbindung auf und registriert keine Horcher auf Eingaben oder Seitenänderungen, solange kein Einwilligungssignal vorliegt; bis dahin horcht es nur auf das Einwilligungssignal selbst. Bleibt das Signal aus – weil der Besucher noch nicht entschieden hat, weil das Einwilligungswerkzeug nicht geladen wurde oder weil etwas schiefgegangen ist – gilt das als Ablehnung, nie als Erlaubnis.

Auf dieser Website. Der Einwilligungsdialog, den Sie hier sehen, wird von consented.eu geladen — einem Dienst desselben Anbieters, betrieben auf derselben Infrastruktur. Ihr Browser baut dadurch eine Verbindung zu dieser Domain auf, wobei IP-Adresse und User-Agent übertragen werden. Eine Übermittlung an einen Dritten findet nicht statt, und ein Unterauftragsverarbeiter ist nicht beteiligt; genannt wird es, weil die Verbindung in Ihrem Browser sichtbar ist und Sie wissen sollten, wer dahintersteht. Als Nachweis Ihrer Entscheidung speichert consented.eu sie zusammen mit einer zufälligen Kennung, einem Hashwert Ihrer IP-Adresse, der Browserfamilie und dem Zeitpunkt und löscht diesen Nachweis nach drei Jahren; Rechtsgrundlage ist unsere Pflicht, eine Einwilligung nachweisen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. c in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 DSGVO). In Ihrem Browser hält der Cookie consented die Entscheidung fest (Abschnitt 10).

Ein Global-Privacy-Control-Signal des Browsers wird weltweit beachtet und geht jedem anderen Signal vor, auch einer ausdrücklichen Zustimmung aus einem Einwilligungswerkzeug.

Wird die Einwilligung während des Besuchs widerrufen, endet die Aufzeichnung sofort: Horcher werden entfernt, Beobachter getrennt, die Verbindung wird geschlossen, und was noch im Zwischenspeicher des Browsers liegt, wird verworfen statt gesendet. Ob auch die bereits gespeicherte Aufzeichnung dieses Besuchs gelöscht wird, entscheidet der Websitebetreiber durch eine Einstellung.

Für das Einholen einer wirksamen Einwilligung ist der Websitebetreiber verantwortlich; er ist für seine Website der Verantwortliche. MousePlayer liest das Signal, es stellt die Frage nicht. Rechtsgrundlage der Aufzeichnung ist diese Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); Zwecke, Speicherdauer und Empfänger legt der Websitebetreiber fest und nennt sie in seiner eigenen Datenschutzerklärung.

2. Informationen, die wir erheben

Liegt die Einwilligung vor, erhebt der Dienst die technischen und verhaltensbezogenen Daten, die für Sitzungsaufzeichnungen, Heatmaps und die Live-Ansicht erforderlich sind:

  • Geräte- und Umgebungsdaten: Browsertyp und -version, Betriebssystem, Geräteklasse (Desktop, Mobil, Tablet), Bildschirmauflösung und Fenstergröße.
  • Netzwerk- und geografische Daten: Die IP-Adresse dient dem Verbindungsaufbau, der Bestimmung des Landes und der Abwehr von Missbrauch der Plattform. Land, Stadt und Netzbetreiber werden aus der vollständigen Adresse im Arbeitsspeicher des Aufzeichnungsservers abgeleitet. In die Datenbank wird die Adresse nur gekürzt geschrieben (das letzte Segment entfällt); eine vollständige Besucher-IP steht dort nicht und wird im Dashboard nicht angezeigt. Zur Erkennung von Verbindungsfluten wird eine Adresse für wenige Sekunden gezählt; löst sie die automatische Missbrauchsabwehr aus, wird sie vollständig für höchstens 24 Std. in einem Zwischenspeicher gesperrt, der zum Schutz vor Datenverlust auch auf die Platte schreibt; danach verfällt der Eintrag von selbst. Jeder Verbindungsaufbau wird mit gekürzter Adresse, Browserkennung und Projekt in einem Sicherheitsprotokoll festgehalten, das nach 72 Stunden gelöscht wird.
  • Verhaltensdaten: Mausbewegungen, Zeigerbahnen, Klicks, Scrolltiefe und Zeitstempel der Interaktionen.
  • Navigation und Herkunft: Seitenaufrufe, aufgerufene Adressen, Einstiegsseiten, verweisende Domains und Kampagnenquellen. Die Werte von Parametern, die typischerweise personenbezogene Daten tragen (etwa ?email= oder ?token=), werden vor der Speicherung entfernt – im Abfrageteil der Adresse ebenso wie hinter dem #, wo Anmeldedienste Zugangsdaten ablegen (etwa #access_token=).
  • Strukturabbilder der Seite: Aufbau und HTML-Fragmente, ausschließlich zur Wiedergabe der Sitzung und der Live-Vorschau. Dazu gehören Zeichenflächen (canvas) als Bild, das bei Änderungen erneuert wird, der Inhalt eingebetteter Rahmen derselben Herkunft samt der Bedienung darin sowie offene Shadow-DOM-Bereiche; fremde eingebettete Rahmen erscheinen nur als Platzhalter. Aus den angezeigten Texten wird ein Suchindex gebildet, mit dem der Websitebetreiber Sitzungen nach einem angezeigten Text finden kann.
  • Technische Diagnose: Fehler- und Warnmeldungen der Browserkonsole, fehlgeschlagene oder auffällig langsame Anfragen der Seite (Adresse, Status und Dauer, ohne Inhalt und ohne Kopfzeilen; Texte werden vor dem Senden von Zugangsdaten, E-Mail-Adressen und langen Ziffernfolgen bereinigt) sowie Kennzahlen zur Ladegeschwindigkeit der Seite (Web Vitals).
  • Angaben, die der Websitebetreiber hinzufügt: eine eigene Kundenkennung, wenn er sie an das Skript übergibt (etwa nach einer Anmeldung auf seiner Website), ein Name, den er einem Besucher in der Auswertung gibt, und – wenn er eine Umfrage einschaltet – die Antworten darauf. Freitext wird vor dem Senden von E-Mail-Adressen, IP-Adressen und längeren Ziffernfolgen wie Telefonnummern bereinigt.

Der Websitebetreiber kann ganze Pfade – etwa einen Bezahlvorgang oder einen Kontobereich – vollständig von der Aufzeichnung ausnehmen. Der Ausschluss wirkt auf unseren Servern, nicht nur im Browser.

3. In Formulare eingegebener Text

Das verdient einen eigenen Abschnitt, denn hier kann eine Sitzungsaufzeichnung zu personenbezogenen Daten werden, ohne dass es jemand beabsichtigt.

  • Die Vollmaskierung ist die Vorgabe. Jedes Zeichen jeder Formulareingabe wird ersetzt, bevor es den Browser verlässt. Eine Wiedergabe zeigt, dass jemand getippt hat und wie lange er dazu brauchte – nicht aber, was.
  • Es gibt zwei schwächere Stufen, und keine davon ist selbst schaltbar. Die selektive Maskierung hält Namen, Anschriften, E-Mail, Telefon, Zahlungsfelder und Freitextfelder vollständig maskiert und ersetzt sonst nur die Ziffern, damit Suchbegriffe und Gutscheincodes lesbar bleiben. Keine Maskierung zeichnet Eingaben auf, wie sie eingegeben wurden. Beide brauchen unsere schriftliche Freigabe für genau diese Website, und wir halten fest, wann sie erteilt wurde und durch wen.
  • Die Freigabe wird durchgesetzt, nicht erbeten. Liegt die gespeicherte Stufe einer Website über ihrer Freigabe, senkt unser Server sie ab, bevor die Einstellung den Browser erreicht. Den Wert unmittelbar in der Datenbank zu setzen bewirkt nichts.
  • Als Passwort- oder Zahlungsfeld erkannte Felder werden nie im Klartext aufgezeichnet. Sie bleiben auf jeder Stufe vollständig maskiert. Diese Grenze hebt keine Freigabe an. Die Erkennung liest Name, Id, Typ und das Attribut autocomplete gegen eine Liste mit englischen, deutschen und polnischen Bezeichnern; ein Feld, auf das nichts passt, gilt als gewöhnliches Feld.
  • Was die Website selbst anzeigt, ist etwas ganz anderes. Eine Bestätigungsseite, die die eingegebene Anschrift ausgibt, ist Teil der Seite und damit Teil der Wiedergabe. Die Maskierung von Eingabefeldern reicht dorthin nicht.

Websitebetreiber können jeden Bereich ihrer Seite mit data-mp-mask oder der Klasse mp-masked kennzeichnen; dessen Inhalt bleibt dann aus der Aufzeichnung heraus. Es liegt in ihrer Verantwortung, die Bereiche zu erkennen und zu kennzeichnen, in denen personenbezogene Daten angezeigt oder erhoben werden, und ganze Pfade von der Aufzeichnung auszunehmen.

4. Cookies und lokaler Speicher

Auf den Websites seiner Kunden setzt MousePlayer keine Cookies. Nach erteilter Einwilligung legt das Skript technische Kennungen und Merker (etwa Besucher-, Sitzungs- und Tab-Kennung sowie Zähler) im lokalen Speicher (localStorage) und im Sitzungsspeicher (sessionStorage) des Browsers ab. Sie unterscheiden Besucher, verbinden mehrseitige Wege innerhalb einer Sitzung und halten die Live-Beobachtung zusammen. Gesetzt werden sie erst nach der Einwilligung; eine Ablehnung hinterlässt nichts. Ein Widerruf, der eintrifft, während das Skript auf der Seite läuft, entfernt die Kennungen und Merker; wird das Skript nach einem Widerruf gar nicht mehr gestartet, bleiben vorhandene Einträge bis zum Löschen der Browserdaten bestehen, werden aber nicht mehr verwendet.

5. Nutzerkennung und Pseudonymisierung

Die von MousePlayer verarbeiteten Daten sind pseudonym. Besucher werden über zufällig erzeugte Merkmale unterschieden, nicht über Namen, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern – nichts davon erhebt der Dienst selbst. Pseudonym heißt nicht anonym: eine Aufzeichnung kann in Verbindung mit weiteren Informationen eine Person bestimmbar machen. Genau deshalb wird sie in dieser Erklärung durchgehend als personenbezogenes Datum behandelt.

6. Wie wir die Daten verwenden

  • Bereitstellung von Auswertungen, Sitzungswiedergaben, Heatmaps und Live-Diagnose für den Websitebetreiber.
  • Erkennen von Bedienhürden, Leistungsengpässen und technischen Fehlern auf der beobachteten Website.
  • Sicherheit der Plattform, Abwehr automatisierten Missbrauchs und Stabilität des Systems.
  • Gerechnete Auswertungen für den Websitebetreiber: ein Reibungswert je Sitzung, Verhaltensprofile und häufige Wegmuster, eine Vorhersage des Absprungs in den ersten Sekunden eines Besuchs, ein Hinweis auf drohende Abwanderung wiederkehrender Besucher, Besucherwerte anhand der vom Betreiber festgelegten Ziele sowie Auffälligkeiten im Tagesverlauf. Kurze Sätze und Berichte über Besucher sowie Vorschläge für die Texte eines Angebots formuliert ein Sprachmodell auf unseren eigenen Rechnern im selben lokalen Netz und am selben Ort wie unser Server, aus zuvor gerechneten Befunden; an einen externen KI-Dienst geht nichts. Schaltet der Betreiber ein Angebot ein, kann die Absprungvorhersage dazu führen, dass dem Besucher eine Einblendung gezeigt wird. Eine Entscheidung, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt (Art. 22 DSGVO), folgt aus keiner dieser Auswertungen.

Die erhobenen Daten werden nicht zu seitenübergreifenden Profilen verbunden und von uns nicht für Werbezwecke verwendet. Mit Daten aus anderen Quellen werden sie nur auf Weisung des Websitebetreibers zusammengeführt: Er kann Kennzahlen und Sitzungen aus seinem eigenen Google-Analytics-Konto einlesen lassen, die neben den Aufzeichnungen gehalten werden, und er kann eine eigene Kundenkennung übergeben.

7. Datensicherheit

Daten aus dem Internet erreichen uns über TLS-verschlüsselte Verbindungen: HTTPS für Anwendung und API, WSS für die Aufzeichnungsverbindung; unverschlüsselte Aufrufe werden auf HTTPS umgeleitet. Kommt die WebSocket-Verbindung nicht zustande, etwa weil ein Proxy sie blockiert, weicht das Skript auf eine gewöhnliche HTTPS-Verbindung mit denselben Prüfungen aus; sehr große Seitenabbilder werden ebenfalls über HTTPS hochgeladen. Innerhalb unseres eigenen lokalen Netzes am selben Ort laufen die Verbindungen zur Datenbank und zum Zwischenspeicher unverschlüsselt; sie sind zugangsbeschränkt und aus dem Internet nicht erreichbar. Kundendaten sind logisch nach Workspace und Projekt getrennt, und jeder Lese- und Schreibweg führt diese Einschränkung mit. Der Zugang setzt ein persönliches Konto voraus, auf Wunsch mit Zwei-Faktor-Anmeldung; ein Rollenmodell bestimmt, was ein Konto sehen und tun darf, und die Beschränkung wirkt auf dem Server, nicht nur in der Oberfläche.

Die vollständige Beschreibung der Maßnahmen steht gesondert in den technischen und organisatorischen Maßnahmen.

8. Wer die Daten sehen kann

Wir verkaufen, vermieten oder handeln erhobene Daten nicht. Zugang haben:

  • Berechtigte Mitglieder des Workspace, zu dem die Website gehört, nach Maßgabe ihrer Rolle.
  • Inhaber eines Freigabe-Links. Ein berechtigtes Mitglied kann einen Link erzeugen, der eine einzelne Aufzeichnung ohne Anmeldung ansehbar macht. Ein solcher Link entsteht bewusst, beschränkt sich auf diese eine Sitzung, ist widerrufbar und kann ein Ablaufdatum tragen. Wer den Link hat, kann die Aufzeichnung sehen – das ist sein Zweck, und man sollte es wissen. Jeder Abruf eines solchen Links wird mit vollständiger IP-Adresse und Browserkennung protokolliert, damit erkennbar bleibt, von wo er benutzt wurde; das Protokoll wird mit dem Link gelöscht, spätestens 90 Tage nach dessen Ablauf oder Widerruf.
  • Unterauftragsverarbeiter, in dem begrenzten Umfang, den die Liste der Unterauftragsverarbeiter beschreibt. An der Aufzeichnung selbst ist keiner beteiligt; eine tägliche ausgelagerte Kopie der Datenbank und des Archivs der Aufzeichnungen liegt jedoch bei Google (Google Cloud Storage, Bucket in Warschau). Diese Kopie wird seit dem 11.08.2026 auf unserem eigenen Server verschlüsselt, bevor sie übertragen wird; die Schlüssel bleiben bei uns, Google erhält sie nicht und kann den Inhalt nicht lesen. Der bisherige, unverschlüsselte Zielordner mit den Kopien aus der Zeit vor dem 11.08.2026 wurde am 12.08.2026 gelöscht.
  • Empfänger, die der Betreiber der Website ausgewählt hat. Der Betreiber kann Schnittstellen einschalten, über die einzelne Angaben an andere Unternehmen weitergehen – etwa an ein Analyse- oder Werbewerkzeug, an ein Kundenverwaltungssystem, an ein Ticketsystem, an ein System für E-Mail-Marketing, an eine eigene Datenablage wie einen Objektspeicher oder eine Tabelle, an ein System zur Fehler- und Aufgabenverfolgung oder an eine Adresse, die er selbst benannt hat. Weitergegeben wird dabei in aller Regel nicht die Aufzeichnung selbst, sondern eine Kennung und der Name dessen, was geschehen ist; nur ein Export in ein eigenes BigQuery-Konto des Betreibers kann auf dessen Wunsch auch die einzelnen Ereignisse der Aufzeichnung umfassen. Ob das geschieht und an wen, entscheidet allein der Betreiber; wir führen die Übertragung auf seine Weisung aus.

Zu diesen Empfängern gehört eine Auskunft, die wir Ihnen schulden und eine, die wir Ihnen nicht geben können. Wir können Ihnen sagen, was wir senden: es sind dieselben Angaben, die der Betreiber ohnehin in seiner Auswertung sieht, und je nach Schnittstelle deutlich weniger – an ein Werbenetz gehen beispielsweise nur dessen eigene Klick- oder Cookie-Kennung, Name und Zeitpunkt des Ereignisses, gegebenenfalls ein Wert, die Seitenadresse oder die Browserkennung – nie Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre IP-Adresse.

Was wir Ihnen nicht sagen können, ist, was danach dort geschieht. Der Empfänger verarbeitet die Daten nach seinen eigenen Bedingungen und in der Verantwortung des Betreibers, der ihn ausgewählt hat – nicht in unserer. Wie lange er sie aufbewahrt, wohin er sie bringt und an wen er sie weitergibt, entzieht sich unserem Einfluss. Auch ein Löschverlangen, das uns erreicht, wirkt dort nicht: es löscht die Kopie bei uns, nicht die beim Empfänger.

Wenn Sie wissen möchten, welche Empfänger für eine bestimmte Website eingeschaltet sind, ist der Betreiber dieser Website die richtige Adresse. Er ist für diese Entscheidung verantwortlich und muss sie Ihnen in seiner eigenen Datenschutzerklärung offenlegen. Ihre Rechte gegenüber einem solchen Empfänger machen Sie ihm gegenüber geltend.

Eine laufende Sitzung kann von einem berechtigten Mitglied des Workspace in Echtzeit mitverfolgt werden, während Sie die Seite benutzen — nicht nur später als Aufzeichnung. Ein gesonderter Hinweis im Augenblick des Zusehens erfolgt nicht; unterrichtet werden Sie hier und über die Einwilligung, die jeder Aufzeichnung vorausgeht.

9. Speicherdauer

Sitzungsaufzeichnungen werden automatisch gelöscht, sobald die Aufbewahrungsfrist des Tarifs des Websitebetreibers abgelaufen ist:

  • Free: 7 Tage · Small: 30 Tage · Business: 90 Tage · Enterprise: nach individueller Vereinbarung.
  • Nach einem Wechsel in einen kleineren Tarif gilt eine Schonfrist von mindestens 30 Tagen, in der die längere bisherige Aufbewahrung weiterläuft.
  • Das Anwendungsprotokoll unserer eigenen Website (Abschnitt 10) wird nach 60 Tagen gelöscht, die Protokolle des Webservers nach 14 Tagen, Sicherheitsprotokolle nach 72 Stunden, das Änderungsprotokoll nach 60 Tagen.
  • Aus den Aufzeichnungen abgeleitete Besucherwerte und die daraus formulierten kurzen Sätze werden nach 60 Tagen gelöscht (bei Enterprise-Projekten gilt stattdessen die Aufbewahrung des Tarifs), Besucherberichte nach 180 Tagen, die Zuordnung von Sitzungen zu Verhaltensprofilen nach 180 Tagen und der Suchindex angezeigter Texte nach 30 Tagen. Das Tagesaggregat der Klickkarte – die Zahl der Klicks je Stelle einer Seite und Tag, ohne Sitzung, Besucherkennung oder Seitenansicht – wird 730 Tage aufbewahrt und kann die Aufzeichnung damit überdauern; einen Bezug zu einer Person trägt es nicht.
  • Von den Nachweisen über die Annahme von Vertragsdokumenten bleibt die jüngste Zustimmung eines bestehenden Kontos erhalten, solange das Konto besteht; ältere Zustimmungen, Mitteilungen und Nachweise gelöschter Konten werden 730 Tage nach der jeweiligen Zustimmung gelöscht. Supportanfragen und die Annahme der regionsbezogenen Aufzeichnungsregeln werden 730 Tage nach der jeweiligen Anfrage bzw. Annahme gelöscht.
  • Sitzungen, die als automatisierter Zugriff erkannt wurden, verlieren ihre Aufzeichnung nach 1 Tag; die Sitzung selbst wird nach 14 Tagen gelöscht. Bei Projekten eines Kontos im Free-Tarif, das wegen Missbrauchsverdachts markiert ist (Abschnitt 10), wird nur ein Teil der Besuche aufgezeichnet, und Aufzeichnungen werden nach 1 Tag gelöscht.
  • Freigabe-Links werden samt dem Protokoll ihrer Abrufe 90 Tage nach Ablauf oder Widerruf gelöscht, das Zustellprotokoll der vom Betreiber eingeschalteten Schnittstellen nach 30 Tagen und aus Google Analytics eingelesene Daten nach 180 Tagen.
  • Endet ein Kundenkonto, werden die zugehörigen Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht. Ausgelöst wird die Löschung vom Kunden selbst in den Kontoeinstellungen; eine Anfrage per E-Mail ist nicht nötig. Zuerst wird das Konto archiviert: Der Zugang endet sofort, es wird nichts mehr aufgezeichnet und nichts mehr angezeigt, und 30 Tage lang können wir es auf Anfrage wiederherstellen, falls die Löschung ein Versehen war. Danach wird es endgültig gelöscht; beim Auslösen kann der Kunde auch die sofortige endgültige Löschung wählen. Ein Projekt oder ein Workspace, die der Kunde löscht, werden ebenso zunächst 30 Tage archiviert und lassen sich in dieser Zeit im Dashboard wiederherstellen. Drei Dinge bleiben bewusst erhalten, weil das Recht es verlangt oder weil sie eine Entscheidung belegen und keine Person: der Nachweis der Annahme dieser Dokumente, das Sicherheits- und Änderungsprotokoll (ohne den Bezug zur Person) und Supportanfragen. Supportanfragen bleiben erhalten, einschließlich der E-Mail-Adresse der absendenden Person. Sie belegen, was gefragt und was geantwortet wurde, und werden zur Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt; Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Mit der Kontolöschung fällt die Verknüpfung zum Konto, die Anfrage selbst nicht. Ein Workspace kann an ein anderes Konto übertragen werden, statt mit dem Konto gelöscht zu werden. Die Übertragung wird erst wirksam, wenn die empfangende Person sie ausdrücklich angenommen hat; die Einladung verfällt nach drei Tagen. Mit der Annahme wird sie Eigentümerin und damit Vertragspartnerin für diesen Workspace, und ab diesem Zeitpunkt gilt ihr Tarif — was die Aufbewahrungsdauer der enthaltenen Aufzeichnungen verkürzen kann.

Nachweise über Einwilligungsentscheidungen bleiben über die Löschung der Aufzeichnung hinaus bestehen. Sie enthalten keine Verhaltensdaten – nur Tatsache, Zeitpunkt und Quelle der Entscheidung – und existieren, damit die Entscheidung nachweisbar bleibt.

Nachweise über Einwilligungsentscheidungen werden 730 Tage nach dem Widerruf gelöscht, frühestens jedoch dann, wenn keine Aufzeichnung mehr auf sie verweist: solange eine Aufzeichnung besteht, muss ihr Nachweis bestehen.

Eine Frist überdauert alle anderen, und sie gehört hierher und nicht nur in den technischen Anhang: die Sicherung. Täglich wird eine ausgelagerte Kopie der Datenbank und des Archivs der Aufzeichnungen erstellt und verschlüsselt vorgehalten – verschlüsselt auf unserem eigenen Server, bevor sie übertragen wird, einschließlich Datei- und Verzeichnisnamen, und die Schlüssel liegen bei MousePlayer; Google erhält sie nicht. Zusätzlich liegt eine unverschlüsselte örtliche Kopie 7 Tage lang auf einem getrennten Datenträger am selben Ort. Tageskopien werden 7 Tage aufbewahrt, Wochenkopien 364 Tage. Was im laufenden System gelöscht wird, bleibt deshalb in diesen Kopien, bis sie ablaufen, höchstens 364 Tage nach der Löschung. Aus einer Sicherung wird nichts gezielt entfernt: Eine Kopie ist ein versiegeltes Archiv, dessen Zweck darin besteht, ein getreues Abbild eines Zeitpunkts zu sein, und sie zu verändern zerstörte diese Eigenschaft und den Beweis, dass niemand daran manipuliert hat. Sicherungen dienen ausschließlich der Wiederherstellung nach einem Verlust, und wird eine zurückgespielt, werden die für Besucher verzeichneten Löschverlangen erneut ausgeführt, bevor das System wieder in Betrieb geht.

Ein Kundenkonto endet nicht nur auf Wunsch. Bei einem Konto im Free-Tarif – mit eigenem kostenlosen Tarif und ohne Mitgliedschaft in einem Workspace, dessen Eigentümer einen bezahlten Tarif hat – weisen wir per E-Mail darauf hin, wenn es 24 Monate lang nicht benutzt wurde; erfolgt danach 30 Tage lang keine Anmeldung, wird das Konto gelöscht. Anders als bei einer selbst ausgelösten Löschung wird es dabei nicht zuerst archiviert, sondern sofort endgültig gelöscht. Eine Anmeldung genügt, um das zu verhindern. Gelöscht wird ausschließlich nach einem zugestellten Hinweis; ein Konto in einem bezahlten Tarif wird wegen Untätigkeit nicht gelöscht.

10. Wenn Sie unsere eigene Website besuchen

Alles bisher Gesagte beschreibt, was auf den Websites unserer Kunden geschieht; dort sind wir Auftragsverarbeiter. Auf mouseplayer.com selbst sind wir Verantwortlicher. Was dabei verarbeitet wird, steht hier — getrennt, weil es zwei verschiedene Rollen sind und das Vermischen beider genau die Unklarheit erzeugt, die dieses Dokument vermeiden soll.

Die Demonstration auf der Startseite

Auf der Startseite läuft eine Demonstration dessen, was MousePlayer tut. Sie ist keine Abbildung, sondern echt: nach Ihrer Einwilligung überträgt sie die Position Ihres Mauszeigers und Ihre Klicks an unseren Server und zeigt sie — zusammen mit einer zufällig vergebenen Sitzungskennung und dem aus Ihrer IP-Adresse abgeleiteten Land — den anderen Personen, die die Seite gerade geöffnet haben. Umgekehrt sehen Sie deren Zeiger. Ihre IP-Adresse selbst wird dabei nicht weitergegeben, nur das daraus abgeleitete Land; Zeigerpositionen und Klicks werden nicht gespeichert, festgehalten wird nur der Verbindungsaufbau im Sicherheitsprotokoll (Abschnitt 2). Ohne Einwilligung wird nichts übertragen und nichts angezeigt; an der Stelle steht dann der Grund und ein Weg zurück in die Einstellungen. Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, die Sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Seitenfuß widerrufen können; ein Widerruf beendet die Übertragung sofort.

Schutz vor automatisierten Zugriffen

Auf der Anmeldung, der Registrierung, den Seiten zum Zurücksetzen des Passworts, dem Supportformular und der Abrechnungsseite setzen wir Google reCAPTCHA ein, um automatisierte Zugriffe abzuwehren. Dabei werden Ihre IP-Adresse und Angaben zu Ihrem Gerät und Ihrem Verhalten auf der Seite an Google übermittelt und dort ausgewertet; Anbieter ist Google Ireland Limited, eine Übermittlung an Google LLC in den Vereinigten Staaten findet statt; sie stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US-Datenschutzrahmen (Data Privacy Framework) und hilfsweise auf Standardvertragsklauseln. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Abwehr von Missbrauch nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Ohne diesen Schutz wären Anmeldung und Supportformular für automatisierte Angriffe offen.

Konto, Abrechnung und Support

Für ein Konto erheben wir Namen, E-Mail-Adresse, die Kontoart (Unternehmen oder Privatperson), bei Unternehmenskonten die Firmendaten und, sofern vorhanden, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer; die Angabe der Nummer ist freiwillig. Ohne Namen, E-Mail-Adresse und – bei Unternehmenskonten – Firmendaten können wir kein Konto einrichten; zu ihrer Angabe sind Sie nicht verpflichtet, sie ist aber für den Vertragsschluss erforderlich. Eine angegebene Nummer prüfen wir über das Mehrwertsteuer-Informationsaustauschsystem (VIES) der Europäischen Kommission; dabei werden Länderkennung und Nummer an die Kommission übermittelt, und das Ergebnis wird gespeichert – bei manchen Mitgliedstaaten samt dem dort hinterlegten Namen und der Anschrift. Auf Wunsch können Sie ein Firmenlogo hochladen; sichtbar ist es für Ihr Konto, für die Mitglieder der Workspaces, deren Eigentümer Sie sind, für Personen mit einer offenen Einladung in einen solchen Workspace und für unsere Administration. Änderungen an diesen Angaben werden mit Zeitpunkt, handelnder Person und IP-Adresse festgehalten, damit nachvollziehbar bleibt, wer etwas geändert hat. Rechtsgrundlage ist die Durchführung des Vertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die steuerliche Aufbewahrung Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe; wir erhalten dabei keine vollständigen Zahlungsdaten. Die Zahlungsabwicklung ist noch nicht in Betrieb; derzeit finden keine Zahlungen statt. Sobald sie läuft, erhält Stripe bei einem Kauf Namen und E-Mail-Adresse, gegebenenfalls auch Rechnungsanschrift und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer; Ihre Zahlungsdaten geben Sie unmittelbar bei Stripe ein. Der Auftragsverarbeitungsvertrag mit Stripe besteht seit dem 01.08.2026. Vertragspartner ist Stripe Payments Europe, Ltd. (Irland); für Übermittlungen an Stripe, Inc. in den Vereinigten Staaten gelten der EU-US-Datenschutzrahmen und hilfsweise Standardvertragsklauseln.

Bei der Registrierung setzen wir zur Abwehr missbräuchlich angelegter Konten den Cookie _mp_did mit einer zufälligen Gerätekennung (zwei Jahre) und speichern diese Kennung bei Ihrem Konto; außerdem prüfen wir, ob die E-Mail-Adresse zu einem Anbieter von Wegwerfadressen gehört. Gehört die Gerätekennung bereits zu einem anderen Konto oder ist die Adresse eine Wegwerfadresse, wird das Konto als missbrauchsverdächtig markiert. Für ein so markiertes Konto im Free-Tarif wird nur ein Teil der Besuche auf seinen Websites aufgezeichnet, und Aufzeichnungen werden nach 1 Tag gelöscht. Halten Sie die Markierung für unzutreffend, wenden Sie sich an uns, damit wir sie prüfen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die kostenlose Nutzung vor Missbrauch zu schützen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Schreiben Sie uns über das Supportformular, speichern wir Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Nachricht und Ihre vollständige, nicht gekürzte IP-Adresse. Die vollständige Adresse dient der Abwehr von Missbrauch dieses Kanals — massenhafte oder wiederholte Zusendungen, Drohungen und ähnliche Beeinträchtigungen lassen sich ohne sie weder erkennen noch unterbinden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Sie Kunde sind, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Um Ihnen zu antworten, können wir Ihre Nachricht übersetzen und einen Antwortentwurf vorbereiten lassen. Beides übernimmt ein Sprachmodell auf unseren eigenen Rechnern mit Grafikkarte, im selben lokalen Netz und am selben Ort wie unser Server; an einen externen KI-Dienst geht nichts. Das Modell erhält den Text Ihrer Nachricht, das gewählte Anliegen, ob Sie ein Konto haben, und den Pfad der Seite, von der Sie geschrieben haben; E-Mail-Adressen und Ziffernfolgen ab sechs Stellen werden vorher ersetzt. Ihre IP-Adresse und Ihre E-Mail-Adresse erreichen es nicht. Ein Entwurf wird nie von selbst verschickt: eine Person aus unserem Team liest ihn, korrigiert ihn bei Bedarf und entscheidet, ob er hinausgeht. Auch unsere eigene Antwort kann vor dem Versand in Ihre Sprache übersetzt werden. Der für das Modell vorbereitete Text und das Ergebnis werden bei Ihrer Anfrage gespeichert und mit ihr gelöscht. Rechtsgrundlage ist dieselbe wie für die Anfrage selbst.

Anmeldung, Sicherheit und Export Ihres Kontos

Für jede Anmeldung speichern wir IP-Adresse, Browser, Betriebssystem und Geräteart sowie das daraus abgeleitete Land und den Ort. In den Kontoeinstellungen sehen Sie diese Liste und können einzelne oder alle anderen Anmeldungen beenden; eine Änderung des Passworts beendet alle übrigen Anmeldungen. Die Einträge werden 90 Tage nach der letzten Aktivität gelöscht. Meldet sich Ihr Konto von einem Gerät an, das es noch nicht kennt – erkannt an Browser, Betriebssystem, Geräteart und dem Netzbereich der IP-Adresse –, erhalten Sie eine E-Mail mit diesen Angaben; abschalten können Sie das in den Einstellungen. Die IP-Adressen, mit denen Ihr Konto verwendet wird, halten wir samt Netzbetreiber zur Abwehr von Missbrauch fest; ein Eintrag wird 90 Tage nach dem letzten Auftreten der Adresse gelöscht. Auf Wunsch schützen Sie die Anmeldung mit einem zweiten Faktor (zeitbasierte Einmalcodes aus einer App); das dafür nötige Geheimnis wird verschlüsselt gespeichert, die Wiederherstellungscodes nur als Prüfwerte. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO.

In den Einstellungen können Sie nach Eingabe Ihres Passworts die zu Ihrem Konto gespeicherten Angaben als Datei in einem gängigen, maschinenlesbaren Format herunterladen (Art. 15 Abs. 3 und Art. 20 DSGVO).

E-Mails – etwa die Bestätigung des Kontos, das Zurücksetzen des Passworts, Einladungen, Anmeldemeldungen, Hinweise vor einer Löschung wegen Untätigkeit, Mitteilungen über geänderte Vertragsunterlagen, Antworten auf Supportanfragen sowie Berichte und Meldungen, die Sie eingeschaltet haben – versenden wir über den E-Mail-Dienst Namecheap Private Email. Übermittelt werden dabei Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse und der Inhalt der Nachricht; Namecheap hat seinen Sitz in den USA, die Übermittlung beruht auf Standardvertragsklauseln.

Protokolle des Webservers und der Anwendung

Jeder Aufruf unserer Seiten wird vom Webserver protokolliert: IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Adresse, Statuscode und Browserkennung. Anders als bei den Aufzeichnungen auf Kundenseiten wird die Adresse hier nicht gekürzt; die Protokolle dienen dem Betrieb und der Abwehr von Angriffen, werden nach 14 Tagen gelöscht.

Daneben führt die Anwendung ein eigenes Protokoll der Aufrufe von mouseplayer.com: vollständige IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browserkennung, Geräteart, Betriebssystem und Browser sowie das aus der Adresse abgeleitete Land, die Stadt und der Netzbetreiber. Es dient dem Betrieb und der Abwehr von Missbrauch und wird nach 60 Tagen gelöscht. Das Protokoll selbst trägt keine Kontokennung; ist jemand angemeldet, werden die zuletzt verwendete IP-Adresse und der daraus abgeleitete Standort jedoch zusätzlich bei seinem Konto gespeichert und bei späteren Aufrufen überschrieben. Rechtsgrundlage für beide Protokolle ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Fehlgeschlagene Anmeldeversuche und vergleichbare sicherheitsrelevante Ereignisse halten wir mit vollständiger IP-Adresse und Browserkennung in einem Sicherheitsprotokoll fest, um Angriffe zu erkennen und zu bremsen; es wird nach 72 Stunden gelöscht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Cookies und Speicher auf dieser Website

Auf mouseplayer.com setzen wir nur Cookies, die für den von Ihnen genutzten Dienst oder für eine von Ihnen getroffene Wahl nötig sind: PHPSESSID hält Ihre Sitzung und endet mit dem Schließen des Browsers; mp_remember hält Sie angemeldet, wenn Sie das bei der Anmeldung wählen (90 Tage); mp_lang merkt sich die gewählte Sprache (ein Jahr), mp_view_mode und mp_per_page die Listenansicht (30 Tage); _mp_did dient der Missbrauchsabwehr bei der Registrierung (siehe oben); kurzlebige Sicherheitsmerker begleiten eine Anmeldung über Single Sign-on (fünf Minuten) und den Zugang zu eingebundenen Diensten (vier Stunden). Ihre Entscheidung im Einwilligungsdialog speichert der Cookie consented (365 Tage); die im Dialog gewählte Sprache hält dieser gegebenenfalls bis zum Schließen des Tabs im Sitzungsspeicher. Auf den Seiten mit reCAPTCHA kann Google eigene Cookies setzen. Werbe- oder Analyse-Cookies Dritter setzen wir nicht.

11. Ihre Rechte

Nach der DSGVO haben Sie das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit. Ihnen steht außerdem die Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde offen. Für uns zuständig ist der Präsident des Amtes für den Schutz personenbezogener Daten (Prezes Urzędu Ochrony Danych Osobowych), ul. Stawki 2, 00-193 Warschau, Polen – Sie können sich ebenso an die Behörde des Mitgliedstaats wenden, in dem Sie wohnen oder arbeiten.

Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO: Soweit wir Daten auf Grundlage unseres berechtigten Interesses verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – etwa Protokolle, Missbrauchsabwehr, reCAPTCHA, Supportanfragen von Personen ohne Kundenkonto), können Sie dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen; wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. Für Aufzeichnungen auf den Websites unserer Kunden richten Sie Widerspruch und Widerruf an den jeweiligen Websitebetreiber.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung steht gesondert: Auskunft und Löschung – wie Sie Ihre Daten auffindbar machen. Sie erklärt, wo die Kennung liegt, wie man sie abliest und was eine Löschung tatsächlich entfernt.

Wohin mit dem Verlangen. Für Daten, die auf einer bestimmten Website aufgezeichnet wurden, ist deren Betreiber der Verantwortliche und der erste Ansprechpartner; MousePlayer handelt auf dessen Weisung und unterstützt ihn dabei. Für Ihr eigenes MousePlayer-Konto wenden Sie sich unmittelbar an uns.

Verlangen, die Sitzungsaufzeichnungen betreffen, lassen sich anhand der Besucherkennung oder der gespeicherten Netzadresse ausführen. Weil IP-Adressen nur maskiert gespeichert werden, ist es allein daraus nicht immer möglich, jede Aufzeichnung einer Person zuzuordnen; je genauer ein Verlangen eingegrenzt werden kann (Website, ungefähre Zeit, Seite), desto vollständiger lässt es sich erfüllen.

Kontakt für Datenschutzanliegen: office@mouseplayer.com

Ihre eigenen Daten einsehen und löschen: Unter mouseplayer.com/meine-daten sehen Sie, wie viele Sitzungen zu Ihrer Kennung gespeichert sind, aus welchem Zeitraum und auf welchen Websites — und können sie löschen lassen. Aufzeichnungen selbst zeigt die Seite bewusst nicht: die Kennung ist ein Schlüssel ohne Passwort, und wer sie kennt, könnte sonst Ihr Verhalten ansehen.

Ihre Kennung liegt im Speicher derjenigen Website, auf der Sie aufgezeichnet wurden. Browser halten diesen Speicher je Website getrennt, und wir führen ihn bewusst nicht zusammen — deshalb kann unsere Seite ihn nicht von allein lesen. Wurden Sie auf mouseplayer.com selbst aufgezeichnet, findet sie Ihre Kennung ohne Zutun. Wurden Sie auf einer anderen Website aufgezeichnet, gelangen Sie über den Link in deren Datenschutzerklärung hierher; kennen Sie Ihre Kennung bereits, können Sie sie auf der Seite auch selbst eintragen. Fehlt dieser Link, wenden Sie sich an den Betreiber jener Website: für Ihre Daten ist er der Verantwortliche, und wir unterstützen ihn bei der Beantwortung.

Haben Sie Ihre Browserdaten geleert, ist die frühere Kennung nicht mehr auffindbar — auch für uns nicht. Wir selbst erheben nichts, womit sich eine Kennung einer Person zuordnen ließe – anders nur, wenn der Websitebetreiber eine eigene Kundenkennung übergeben hat; dann kann die Zuordnung über diese erfolgen, und er ist dafür der richtige Ansprechpartner. Im Übrigen sind wir nach Art. 11 DSGVO nicht verpflichtet, zusätzliche Angaben zu erheben, nur um Sie wiederzufinden.

12. Kontakt und Stand

Betreiber des Dienstes: LW IT Solutions Company Lukas Wójcik, al. Tadeusza Kościuszki 80/82 lok. 301, 90-437 Łódź, Polen · NIP PL7252266190

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt. Ob einer zu benennen ist, wird nach Art. 37 Abs. 1 Buchst. b DSGVO beurteilt; die Beurteilung ist mit Datum und Begründung in Abschnitt 9 unseres Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten niedergelegt: Die regelmäßige und systematische Überwachung ist ohne Weiteres erfüllt – genau das leistet der Dienst –, die Umfänglichkeit nach den heutigen Zahlen nicht. Weil der zweite Punkt an der Zahl beobachteter Endnutzer hängt und diese Zahl dem Verkehr auf den Websites unserer Kunden folgt und keiner Entscheidung von uns, wird sie täglich gemessen; die Beurteilung wird oberhalb von 100000 Endnutzern im Monat wiederholt, im Übrigen jährlich. Wird ein Datenschutzbeauftragter benannt, stehen die Kontaktdaten hier.

Diese Erklärung wird überprüft, sobald sich die Verarbeitung ändert. Bei Abweichungen zwischen den Sprachfassungen ist die englische Fassung maßgeblich.